DESIGNKIOSK RUHR.2010
Ausgehend von Traditionslinien wie dem Bauhaus hat der BochumDesign e.V. für das Projekt DESIGNKIOSK RUHR.2010 dreissig europäische Designer eingeladen, in typisch ruhrgebietischen Kiosken 100 Tage Design zu zeigen, dass sich vor allem in der Wertschätzung qualitativ guter, handwerklicher Arbeit auszeichnet.
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Die Edition

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Exklusiv für das Projekt DESIGNKIOSK RUHR.2010 hat eine Jury die DESIGNKIOSK-Edition zusammengestellt. Die 30 Produkte sind an besonderen Orten des Ruhrgebietes zu kaufen. Zu diesem Zweck werden Ruhrgebiets-Kioske durch ein ergänzendes „Shop-in-Shop-System“ zu DESIGNKIOSKEN. Neben der Edition wird es in jedem DESIGNKIOSK zusätzlich Arbeiten von einem der ausgewählten Designer zu sehen und zu kaufen geben.
Bei der Entwicklung des Shop-in Shop-Systems, beim „Branding“ der Kioske und bei der Projekt-Bewerbung sind Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen der Metropole RUHR entstanden, wie die Ruhruniversität Bochum, die Fachhochschule Gelsenkirchen und die Folkwang Universität der Künste.
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Das Mobil

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Für das DESIGNKIOSK-MOBIL wurden von Studenten der Technischen Universität Dortmund 18 Entwürfe gefertigt. Eine Jury entschied sich für den Bau des Entwurfs von Roland Metzner. Die Blüte, die bei Sonnenschein ihr Inneres nach Außen kehrt - so hat er sein Konzept  beschrieben. Eine Blüte öffnet und schließt sich, um je nach Tageszeit und Wetterlage, ihren verführerischen Inhalt zu präsentieren bzw. zu schützen. So kann der MOBILE DESINGKIOSK mit Hilfe seiner vier Wandelemente eine Vielzahl unterschiedlicher Räume bilden und die Designobjekte in immer wieder neuer Anordnung auf typische „Kioskart“ präsentieren.
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Der Dialog

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Der DESIGNKIOSK RUHR.2010 hat mit einer Serie von fünf Veranstaltungen einen kreativwirtschaftlichen Dialog eröffnet mit dem Ziel, den Kreativwirtschaftssektor Arts & Crafts als eigenständige Branche darzustellen, weiterzuentwickeln und seine Position innerhalb der Kreativwirtschaft deutlich zu machen.
1. Runde: Marketing – Wer soll meine Produkte kaufen? u.a. mit Prof. Axel Kufus, Design-Reaktor Berlin – Björn Kaspring, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. – Reinhild Kuhn, HEIMATDESIGN Dortmund – Andrew Ritschie, Gründer von BROMPTON bicycles
2. Runde: Handgemachte Utopie – Eine neue solidarische Ökonomie? u.a. mit Holm Friebe, „Marke Eigenbau“ – Alexander von Keyserlingk, slowretail – Wim Gelhard, Wim Gelhard GmbH und Qualitätsroute Dortmund
3. Runde: Kreativwirtschaft – Die Zukunft braucht Unterstützer u.a. mit Bernd Fesel, stellv. Direktor European Centre for the Creative Economy, e.c.c.e. Dortmund – Hartmut Räder, Räder Wohnzubehör, Bochum – Andrea Rohrberg, synexa-consult, Essen, Berlin
4. Runde: Crafting Europa u.a. mit Markus Gogolin, Köln, Designspotter, Europas führendes Online Design-Portal - Doreen Westphal, Vorsitzende der BNO (Niederländischer Designverband) Plattform „Vrije Vormgevers“ - Daan de Haan, einer der 30 Editions-Designer von DESIGNKIOSK RUHR.2010 - Schnuppe von Gwinner, Hamburg, craft2eu - Agentur und Ladengalerie für europäisches Kunst!handwerk und Design.
5. Runde: Von Zeug, Dingen und Gegenständen – Die Geschichte von Arts & Crafts u.a. mit Prof. Chup Friemert, Hochschule für bildende Künste Hamburg - Prof. Dr. Kerstin Plüm, FH Osnabrück (Theorie und Geschichte der Produktgestaltung) - Ilja Oelschlägel, Lehrbeauftragter Burg Giebichstein (Editionsdesigner) - Prof. Peter Raacke, Industriedesigner